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Mahnwache gegen rechts

Mahnwache Gegen Rechts

Rund 100 Menschen sind am letzten Sonntag dem Aufruf der Partei Die PARTEI (Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiativen) zu einer Mahnwache auf dem Donauwörther Fischerplatz gefolgt und haben unter dem Motto „Hetzte ist das Letzte!“ gegen rechte Gewalt demonstriert.

Organisator erinnert an die Toten durch rechte Gewalt

Organisator André Leuffert, der 2. Kreisvorsitzender der Partei ist, erinnerte an die 200 Toten, die in Deutschland seit 1990 durch rechte Gewalt ums Leben gekommen sind. Ihre Namen konnten am Fischerplatz nachgelesen werden. Ihr Schicksal soll nicht aus dem Gedächtnis geraten. Leuffert machte die Mitverantwortung von rechten Hetzern, die durch ihre Entgleisungen Ausgrenzung und Hass den Weg bereitet haben, für diese Taten deutlich.

Oberbürgermeisterkandidat Albert Riedelsheimer mit dem Initiator André Leuffert
Oberbürgermeisterkandidat Albert Riedelsheimer mit dem Initiator André Leuffert

Riedelsheimer wendet sich entschieden gegen Relativierung von Rassismus

Grünen Oberbürgermeisterkandidat Albert Riedelsheimer dankte allen, die gekommen waren, für ihr Zeichen der Solidarität mit den Opfern. Auch er machte den Zusammenhang zwischen den verbalen Tabubrüchen in den Parlamenten durch rechte Abgeordnete und den rassistischen Gewalttaten deutlich: „Es beginnt mit Gedanken und Worten und endet in den schrecklichen Taten!“.

Für ihn ist es wichtig, ein klares Zeichen gegen rechte Gewalt zu setzen und keinen Millimeter zu weichen. „Jegliche Relativierung zwischen den Verbrechen hier und Menschenrechtsverletzungen anderswo sind perfide. Mord bleibt Mord!“ Er fordert ein Ende er rechte Hetzparolen statt halbherziger Bekundungen des Bedauerns.

Als Oberbürgermeister will er für ein weltoffenes und tolerantes Donauwörth stehen, einer Stadt, in der Platz für alle Menschen unabhängig ihres Alters und ihrer Herkunft ist, in der sich Menschen wohl und sicher fühlen. „Es darf nicht sein, dass Menschen in Deutschland aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit Angst haben, auf die Straße zu gehen!“, resümiert er.

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